Samstag, 26. Juli 2014
Freitag, 18. Juli 2014
Frau Mi sagt JA: Wo bleibt die Brautzilla?!
Tjoah. Noch knapp zwei Monate bis zum großen Tag.
Und ich warte eigentlich jeden Augenblick drauf, dass meine innere Brautzilla ausbricht. Tut sie aber nicht. Ich bin immer noch erstaunlich gelassen.
Kurzes Update der vergangenen Wochen:
Unsere Trauringe sind fertig, letztes Wochenende haben wir sie abgeholt, und die Verkäuferin ist vor Lachen ein bisschen zusammengebrochen (nochmal zur Erinnerung - wir haben uns "Worschdsalat" in die Ringe eingravieren lassen. Ja, ein bisschen lustig ist es schon, müssen wir auch zugeben).
Außerdem haben wir mit der Organisationsdame unseres Veranstaltungsortes das Menu und den Tagesablauf der Feierei abgesprochen. Auch hier wurde das ein oder andere Mal geschmunzelt ("Möchten Sie vielleicht etwas Feigensenf zur Käseplatte?" - "Hm, ich denke nicht. Unsere Gäste werden später sicher nicht erzählen, dass es sooo eine schöne Hochzeitsfeier mit soooo leckerem Essen gewesen wäre, hätte nur der Feigensenf nicht gefehlt...").
Der Mann hat sein Outfit bestellt, und ich bin nach wie vor auf der Suche nach Brautschuhen und einer Tasche, die meine Garderobe ansprechend komplettiert. Mein Kleid ist oben fertig abgesteckt, die Länge kann allerdings erst endgültig definiert werden, wenn ich meine Schuhe habe. Hatte mir ja die ganze Zeit in den Kopf gesetzt, dass ich rote Schuhe und eine rote Tasche brauche. Aber es gibt so viele verschiedene Rottöne, und wenn die alle nicht zusammenpassen, sieht's kacke aus. Mittlerweile wäre ich auch für weiße Schuhe und eine weiße Tasche zu haben, also setze ich die Suche nach selbigen Accessoires in den nächsten Tagen weiter fort.
Desweiteren habe ich ein Gästebuch gekauft, und lustige Formstanzer für die Tischdeko (es wird Konfetti in Form kleiner roter Lippen und kleiner schwarzer Schnurrbärrte geben, das ich selbst produziere - brauche einfach ein paar Bögen schwarzes und rotes Bastelpapier). Ein paar kleine Mitbringsel für die Hochzeitsgäste ist ebenfalls besorgt.
Nächstes Projekt wird die Blumendeko und der Brautstrauß. Aber auch hier habe ich schon so präzise Vorstellungen, dass auch diese Angelegenheit sicher kein großes Ding werden wird.
Drückt uns die Daumen, dass weiterhin alles so easygoing läuft. Der Teufel steckt ja bekanntlich im Detail, und die Details kommen bei mir immer gaaaanz zum Schluss...! ;-)
Und ich warte eigentlich jeden Augenblick drauf, dass meine innere Brautzilla ausbricht. Tut sie aber nicht. Ich bin immer noch erstaunlich gelassen.
Kurzes Update der vergangenen Wochen:
Unsere Trauringe sind fertig, letztes Wochenende haben wir sie abgeholt, und die Verkäuferin ist vor Lachen ein bisschen zusammengebrochen (nochmal zur Erinnerung - wir haben uns "Worschdsalat" in die Ringe eingravieren lassen. Ja, ein bisschen lustig ist es schon, müssen wir auch zugeben).
Außerdem haben wir mit der Organisationsdame unseres Veranstaltungsortes das Menu und den Tagesablauf der Feierei abgesprochen. Auch hier wurde das ein oder andere Mal geschmunzelt ("Möchten Sie vielleicht etwas Feigensenf zur Käseplatte?" - "Hm, ich denke nicht. Unsere Gäste werden später sicher nicht erzählen, dass es sooo eine schöne Hochzeitsfeier mit soooo leckerem Essen gewesen wäre, hätte nur der Feigensenf nicht gefehlt...").
Der Mann hat sein Outfit bestellt, und ich bin nach wie vor auf der Suche nach Brautschuhen und einer Tasche, die meine Garderobe ansprechend komplettiert. Mein Kleid ist oben fertig abgesteckt, die Länge kann allerdings erst endgültig definiert werden, wenn ich meine Schuhe habe. Hatte mir ja die ganze Zeit in den Kopf gesetzt, dass ich rote Schuhe und eine rote Tasche brauche. Aber es gibt so viele verschiedene Rottöne, und wenn die alle nicht zusammenpassen, sieht's kacke aus. Mittlerweile wäre ich auch für weiße Schuhe und eine weiße Tasche zu haben, also setze ich die Suche nach selbigen Accessoires in den nächsten Tagen weiter fort.
Desweiteren habe ich ein Gästebuch gekauft, und lustige Formstanzer für die Tischdeko (es wird Konfetti in Form kleiner roter Lippen und kleiner schwarzer Schnurrbärrte geben, das ich selbst produziere - brauche einfach ein paar Bögen schwarzes und rotes Bastelpapier). Ein paar kleine Mitbringsel für die Hochzeitsgäste ist ebenfalls besorgt.
Nächstes Projekt wird die Blumendeko und der Brautstrauß. Aber auch hier habe ich schon so präzise Vorstellungen, dass auch diese Angelegenheit sicher kein großes Ding werden wird.
Drückt uns die Daumen, dass weiterhin alles so easygoing läuft. Der Teufel steckt ja bekanntlich im Detail, und die Details kommen bei mir immer gaaaanz zum Schluss...! ;-)
Montag, 7. Juli 2014
Die Sockenschublade. Gedankenfetzen.
Jeden Morgen öffne ich diese Schublade, und jeden Morgen beginnt das Grauen aufs Neue...
Ein heilloses Durcheinander an grauweißblaugrünschwarzgestreiftgekringelten Stofffetzen quillt mir entgegen, und irgendwo in diesem Haufen stecken zwei gleichfarbige Stofffetzen, die ich unbedingt finden muss.
Sockenmemory nenne ich die Prozedur.
Du hast die erste Socke gefunden und wühlst unermüdlich weiter nach dem passenden Gegenstück, findest kurz darauf die zweite und schon hast Du vergessen, wo die erste war. Das quillende Stoffknäuel hat sie bereits wieder verschluckt.
Man könnte dieses nerven- und zeitraubende Unterfangen natürlich umgehen.
Und zwar, in dem man die Socken einfach zusammenlegen würde, bevor man sie in die Schublade wirft. Die Sache hat bloß einen Haken.
Socken.
Zusammenlegen.
Ist.
Doof.
Ja, Socken zusammenlegen ist doof. Macht keinen Spaß. Man könnte in dieser Zeit so viele andere schöne Dinge tun. Zum Beispiel Blogbeiträge schreiben. Eine Pizza essen. Oder sich hinsetzen und einen Plan für eine Maschine entwerfen, die direkt nach dem Waschen alle Socken automatisch zusammenlegt. Natürlich nur die farblich passenden Sockenpaare.
Was glaubt Ihr, wie viel Geld die Leute für so ein Ding zahlen würden?
Ich weiß es nicht.
Aber Memory spielen soll ja gut fürs Gedächtnis sein. Also werde ich weiterhin meine tägliche Portion Gedächtnistraining absolvieren. Morgen gehts weiter. Juchu!!!
Ein heilloses Durcheinander an grauweißblaugrünschwarzgestreiftgekringelten Stofffetzen quillt mir entgegen, und irgendwo in diesem Haufen stecken zwei gleichfarbige Stofffetzen, die ich unbedingt finden muss.
Sockenmemory nenne ich die Prozedur.
Du hast die erste Socke gefunden und wühlst unermüdlich weiter nach dem passenden Gegenstück, findest kurz darauf die zweite und schon hast Du vergessen, wo die erste war. Das quillende Stoffknäuel hat sie bereits wieder verschluckt.
Man könnte dieses nerven- und zeitraubende Unterfangen natürlich umgehen.
Und zwar, in dem man die Socken einfach zusammenlegen würde, bevor man sie in die Schublade wirft. Die Sache hat bloß einen Haken.
Socken.
Zusammenlegen.
Ist.
Doof.
Ja, Socken zusammenlegen ist doof. Macht keinen Spaß. Man könnte in dieser Zeit so viele andere schöne Dinge tun. Zum Beispiel Blogbeiträge schreiben. Eine Pizza essen. Oder sich hinsetzen und einen Plan für eine Maschine entwerfen, die direkt nach dem Waschen alle Socken automatisch zusammenlegt. Natürlich nur die farblich passenden Sockenpaare.
Was glaubt Ihr, wie viel Geld die Leute für so ein Ding zahlen würden?
Ich weiß es nicht.
Aber Memory spielen soll ja gut fürs Gedächtnis sein. Also werde ich weiterhin meine tägliche Portion Gedächtnistraining absolvieren. Morgen gehts weiter. Juchu!!!
Samstag, 28. Juni 2014
Samstag, 21. Juni 2014
Nachbarn... und wie man das Leben mit ihnen erträgt.
Mal ganz ehrlich, es gehört doch einfach dazu: Menschen, die im periphären Wahrnehmungskreis außerhalb unserer eigenen vier Wände leben, müssen einen an der Klatsche haben.
Sei es der Rentner rechts nebenan, der Samstagmorgens um halb 7 Fliesen schneidet oder sein Auto aussaugt.
Die Assifamilie von gegenüber, die schon im Oktober ihre Weihnachtsdeko aufbaut (lebensgroße orangefarbene Rentiere auf dem Dach, lebensgroße Nikoläuse im Garten etc.) und sie bis Ostern stehen lässt.
Die Tiermessis, ebenfalls von gegenüber, deren 15 Hunde in Haus und Hof eine twenty-four-seven Dauerbeschallung produzieren.
Die Müllmessis links nebenan, die ihren Hinterhof postapokalypsemäßig mit alten Autoreifen, überquellenden Müllsäcken und rostigen Motorhauben dekorieren, so dass man sich beim flüchtigen Rübergucken jedes Mal vor Verzweiflung die Augen aus dem Schädel reißen möchte.
Mindestens EINER dieser Nachbarn treibt uns täglich zur Weißglut, weil er Dinge macht, die für uns absolut nicht nachvollziehbar sind.
Nachbarschaftsdifferenzen sind so alt wie die Menschheit selbst.
Bei Adam und Eva ging's wahrscheinlich so lange harmonisch zu, bis Familie Müller nebenan ein Haus baute und Frau Müller, die ein krankhaftes Faible für überdimensionale Gartenzwerge hatte, Ihre Passion auf jedem Quadratzentimeter des heimischen Rasens auslebte. Herr Müller, der dadurch wiederrum seiner Passion des 24stündigen Rasenmähens nicht mehr nachkommen konnte, fand das natürlich gar nicht toll. Er kaufte sich daraufhin einen Industrie-Laubbläser als Ersatzbefriedigung... und so könnte man die Geschichte ewig weiterspinnen bis zum heutigen Tag.
Die einzige Möglichkeit, den Nachbarschaftswahnsinn zu ertragen, besteht darin, das Beste draus zu machen.
Nachbarn haben nämlich zum Glück auch einen extrem hohen Entertainmentfaktor, gegen den jede noch so trashige Reality-TV-Sendung einpacken kann.
So erlebte ich seinerzeit während eines Sommerurlaubs, als ich lesend auf der Terrasse saß, unfreiwillig das Ehedrama der Familie zwei-Häuser-weiter. Zunächst keifen sich Vati und Mutti nur an, bis ich dann erfahre, dass Mutti wohl schon seit einiger Zeit fremdgeht und Vati das nicht mehr länger mitmacht, woraufhin Mutti in Tränen ausbricht, Vati den Kofferraum seines Autos öffnet, ein paar Plastik-Gartenstühle herausholt und anfängt, die Stühle Richtung Mutti zu schmeißen.
An dieser Stelle hab ich dann auch mal mein Buch weggelegt.
Und damit nicht genug: Erst zieht Vati aus, dann zieht Mutti mit den Kids aus, dann zieht eine neue Familie ein, die offenbar auch auf Ehedramen steht, und mittlerweile wohnt ein kleinkinderloses Paar in dem Haus. Der Hausherr, offenbar nicht die hellste Birne im Kronleuchter, macht auch sehr lustige Dinge.
Zum Beispiel parkt er ein abgemeldetes Schrottauto in der Einfahrt, und zwar rückwärts an eine Steinmauer, so dass zwischen hinterer Stoßstange und Mauer noch gut 5 Zentimeter Platz bleiben. Ein paar Wochen später fällt ihm ein, er könnte doch ein Bäumchen vor das Auto pflanzen. Und er pflanzt es 5 Zentimeter vor der vorderen Stoßstange. Wir sind schon gespannt, wie er das Auto da jemals wieder raus bekommt. So etwas erhellt unseren Alltag ungemein.
Also, falls Eure Nachbarn Euch mal wieder auf den Sack gehen und Eure Mordgelüste unterträgliche Ausmaße annehmen, haltet Eure Augen und Ohren auf - diese Spezies bietet Euch mehr Unterhaltung und Kurzweil, als Ihr vielleicht auf den ersten Eindruck denkt.
Sollte das Euren Unmut auch nicht lindern, bleibt nur eins: Umziehen in ein einsames Blockhaus im Wald. Und die Ruhe genießen. So lange, bis Familie Müller nebenan ein Haus baut...
In diesem Sinne: Auf gute Nachbarschaft!
Sei es der Rentner rechts nebenan, der Samstagmorgens um halb 7 Fliesen schneidet oder sein Auto aussaugt.
Die Assifamilie von gegenüber, die schon im Oktober ihre Weihnachtsdeko aufbaut (lebensgroße orangefarbene Rentiere auf dem Dach, lebensgroße Nikoläuse im Garten etc.) und sie bis Ostern stehen lässt.
Die Tiermessis, ebenfalls von gegenüber, deren 15 Hunde in Haus und Hof eine twenty-four-seven Dauerbeschallung produzieren.
Die Müllmessis links nebenan, die ihren Hinterhof postapokalypsemäßig mit alten Autoreifen, überquellenden Müllsäcken und rostigen Motorhauben dekorieren, so dass man sich beim flüchtigen Rübergucken jedes Mal vor Verzweiflung die Augen aus dem Schädel reißen möchte.
Mindestens EINER dieser Nachbarn treibt uns täglich zur Weißglut, weil er Dinge macht, die für uns absolut nicht nachvollziehbar sind.
Nachbarschaftsdifferenzen sind so alt wie die Menschheit selbst.
Bei Adam und Eva ging's wahrscheinlich so lange harmonisch zu, bis Familie Müller nebenan ein Haus baute und Frau Müller, die ein krankhaftes Faible für überdimensionale Gartenzwerge hatte, Ihre Passion auf jedem Quadratzentimeter des heimischen Rasens auslebte. Herr Müller, der dadurch wiederrum seiner Passion des 24stündigen Rasenmähens nicht mehr nachkommen konnte, fand das natürlich gar nicht toll. Er kaufte sich daraufhin einen Industrie-Laubbläser als Ersatzbefriedigung... und so könnte man die Geschichte ewig weiterspinnen bis zum heutigen Tag.
Die einzige Möglichkeit, den Nachbarschaftswahnsinn zu ertragen, besteht darin, das Beste draus zu machen.
Nachbarn haben nämlich zum Glück auch einen extrem hohen Entertainmentfaktor, gegen den jede noch so trashige Reality-TV-Sendung einpacken kann.
So erlebte ich seinerzeit während eines Sommerurlaubs, als ich lesend auf der Terrasse saß, unfreiwillig das Ehedrama der Familie zwei-Häuser-weiter. Zunächst keifen sich Vati und Mutti nur an, bis ich dann erfahre, dass Mutti wohl schon seit einiger Zeit fremdgeht und Vati das nicht mehr länger mitmacht, woraufhin Mutti in Tränen ausbricht, Vati den Kofferraum seines Autos öffnet, ein paar Plastik-Gartenstühle herausholt und anfängt, die Stühle Richtung Mutti zu schmeißen.
An dieser Stelle hab ich dann auch mal mein Buch weggelegt.
Und damit nicht genug: Erst zieht Vati aus, dann zieht Mutti mit den Kids aus, dann zieht eine neue Familie ein, die offenbar auch auf Ehedramen steht, und mittlerweile wohnt ein kleinkinderloses Paar in dem Haus. Der Hausherr, offenbar nicht die hellste Birne im Kronleuchter, macht auch sehr lustige Dinge.
Zum Beispiel parkt er ein abgemeldetes Schrottauto in der Einfahrt, und zwar rückwärts an eine Steinmauer, so dass zwischen hinterer Stoßstange und Mauer noch gut 5 Zentimeter Platz bleiben. Ein paar Wochen später fällt ihm ein, er könnte doch ein Bäumchen vor das Auto pflanzen. Und er pflanzt es 5 Zentimeter vor der vorderen Stoßstange. Wir sind schon gespannt, wie er das Auto da jemals wieder raus bekommt. So etwas erhellt unseren Alltag ungemein.
Also, falls Eure Nachbarn Euch mal wieder auf den Sack gehen und Eure Mordgelüste unterträgliche Ausmaße annehmen, haltet Eure Augen und Ohren auf - diese Spezies bietet Euch mehr Unterhaltung und Kurzweil, als Ihr vielleicht auf den ersten Eindruck denkt.
Sollte das Euren Unmut auch nicht lindern, bleibt nur eins: Umziehen in ein einsames Blockhaus im Wald. Und die Ruhe genießen. So lange, bis Familie Müller nebenan ein Haus baut...
In diesem Sinne: Auf gute Nachbarschaft!
Sonntag, 15. Juni 2014
Frau Mi sagt JA! Trauringe: Check.
Der Göttergatte in Spe und ich haben gestern die Suche nach einem weiteren wichtigen Utensil für unsere bevorstehende Hochzeit erfolgreich abgeschlossen. Genauergesagt müssen wir hier von ZWEI wichtigen Utensilien reden. Den Trauringen nämlich.
Und da man diese Dinger erfahrungsgemäß ja ziemlich lange am Finger trägt, sollte es natürlich auch die richtige Wahl sein. Was Material und Optik angeht, waren wir uns wie immer ziemlich schnell einig. Weißgold, möglichst flach und am liebsten mit Struktur, Damenring bitte ohne Stein. Ich habs nämlich nicht so mit steinbesetztem Schmuck. Egal ob es Uhren oder Ringe waren, bisher habe ich immer einen oder mehrere von diesen Steinchen verloren. Und außerdem, finde ich, passt Steinchenzeug irgendwie nicht zu mir.
Dank unserer präzisen Wunschangaben kann uns die Juwelierin gleich eine ordentliche Auswahl vorsetzen. Unglaublich, was es alles an Ringbearbeitungsmöglichkeiten gibt. Gestrahlt, gehämmert, rhodiniert, und was weiß ich noch alles. Das Schöne an strukturierten Ringen: 1. Keiner sieht wie der andere aus. 2. Kratzer, Abschürfungen und sonstige Tragespuren fallen bei der Oberfläche kaum auf. 3. Er wirkt ohne Glitzersteinchen sogar noch schicker und interessanter als mit.
Ziemlich schnell entscheiden wir uns für diesen Kandidaten, der nicht nur wunderschön aussieht, sondern schon beim ersten Anziehen sehr hohen Tragekomfort bietet:
Dann folgt die spannende Frage: Was für eine Gravur hättens denn gerne?
Wir schauen uns an und grinsen übers ganze Gesicht. Denn wer uns kennt, weiß: So etwas nullachtfuffzehnmäßiges wie Initialen, Herzchen oder Pipapo passt nicht zu uns. Wir wollen etwas in unseren Ringen stehen haben, was sonst ganz sicher keiner hat.
Und so fällt unsere Wahl auf ein Wort, das uns seit Jahren verbindet. Es ist eines der ersten Gerichte, das wir gemeinsam zubereitet haben. Es ist etwas, das mindestens alle zwei Wochen auf unserem Speiseplan steht (und es auch noch in vierzig oder fünfzig Jahren tun wird). Mein aus dem Osten stammender Göttergatte in Spe lernte dieses Wort als einen der ersten hiesigen Dialektbegriffe kennen. Und wir lieben es einfach beide!
Die Juwelierin kriegt sich vor Freude und Entzücken kaum noch ein, als sie unseren Kaufvertrag ausfüllt.
Nicht mal eine Stunde nachdem wir das Trauringgeschäft betreten haben, verlassen wir es wieder mit dem guuutem Gefühl, die absolut perfekten Ringe gefunden zu haben.
Und eins beschließen wir gleich schon vor der Trauung: In Zukunft muss es an unserem Hochzeitstag jedes Jahr Worschdsalat geben!!!
Und da man diese Dinger erfahrungsgemäß ja ziemlich lange am Finger trägt, sollte es natürlich auch die richtige Wahl sein. Was Material und Optik angeht, waren wir uns wie immer ziemlich schnell einig. Weißgold, möglichst flach und am liebsten mit Struktur, Damenring bitte ohne Stein. Ich habs nämlich nicht so mit steinbesetztem Schmuck. Egal ob es Uhren oder Ringe waren, bisher habe ich immer einen oder mehrere von diesen Steinchen verloren. Und außerdem, finde ich, passt Steinchenzeug irgendwie nicht zu mir.
Dank unserer präzisen Wunschangaben kann uns die Juwelierin gleich eine ordentliche Auswahl vorsetzen. Unglaublich, was es alles an Ringbearbeitungsmöglichkeiten gibt. Gestrahlt, gehämmert, rhodiniert, und was weiß ich noch alles. Das Schöne an strukturierten Ringen: 1. Keiner sieht wie der andere aus. 2. Kratzer, Abschürfungen und sonstige Tragespuren fallen bei der Oberfläche kaum auf. 3. Er wirkt ohne Glitzersteinchen sogar noch schicker und interessanter als mit.
Ziemlich schnell entscheiden wir uns für diesen Kandidaten, der nicht nur wunderschön aussieht, sondern schon beim ersten Anziehen sehr hohen Tragekomfort bietet:
Dann folgt die spannende Frage: Was für eine Gravur hättens denn gerne?
Wir schauen uns an und grinsen übers ganze Gesicht. Denn wer uns kennt, weiß: So etwas nullachtfuffzehnmäßiges wie Initialen, Herzchen oder Pipapo passt nicht zu uns. Wir wollen etwas in unseren Ringen stehen haben, was sonst ganz sicher keiner hat.
Und so fällt unsere Wahl auf ein Wort, das uns seit Jahren verbindet. Es ist eines der ersten Gerichte, das wir gemeinsam zubereitet haben. Es ist etwas, das mindestens alle zwei Wochen auf unserem Speiseplan steht (und es auch noch in vierzig oder fünfzig Jahren tun wird). Mein aus dem Osten stammender Göttergatte in Spe lernte dieses Wort als einen der ersten hiesigen Dialektbegriffe kennen. Und wir lieben es einfach beide!
Die Juwelierin kriegt sich vor Freude und Entzücken kaum noch ein, als sie unseren Kaufvertrag ausfüllt.
Nicht mal eine Stunde nachdem wir das Trauringgeschäft betreten haben, verlassen wir es wieder mit dem guuutem Gefühl, die absolut perfekten Ringe gefunden zu haben.
Und eins beschließen wir gleich schon vor der Trauung: In Zukunft muss es an unserem Hochzeitstag jedes Jahr Worschdsalat geben!!!
Montag, 9. Juni 2014
Das Wochenende in Bildern
...weil es gerade viel zu heiß ist, um lange und ausführliche Berichte zu scheiben, gibt's diesmal eine Bildercollage von einem ereignisreichen Wochenende, dessen Highlight mit Abstand der Besuch des Zeiskamer Pfingstturniers war.
Wer sich für Pferdesport interessiert und sich um Pfingsten herum in der Pfalz aufhält (drei "Pf"s in einem Satz ;-)), sollte sich dieses Event nicht entgehen lassen.
Besonders sehenswerte Programmpunkte des Turniers sind der sogenannte "Jump and Drive" Wettbewerb (hier muss ein Springreiter zuerst einen Parcours durchreiten, vom Pferd absteigen, auf eine Kutsche draufspringen und nochmal durch einen Parcours fahren - das ganze natürlich auf Zeit!), das Mächtigkeitsspringen (Pferd und Reiter müssen eine Mauer überwinden, die von Runde zu Runde höher gelegt wird und zum Schluß stolze 2,10 Meter misst!) und das Sahnehäubchen: Die Geländefahrprüfung der Zwei- und Vierspänner.
Idyllische Kutschentouren durch Wald und Feld? Weit gefehlt! Mensch, Tier und Material werden bei dieser Prüfung extremsten Bedingungen unterzogen. Es geht über steile Hügel, durch Wassergräben und verdammt enge, kurvige Hindernisstrecken. Natürlich wird - gerade bei den aktuellen Wetterbedingungen - der Gesundheitszustand der Tiere regelmäßig gecheckt. Es gibt auf der Strecke sogenannte Kontrollpunkte. Hier werden Puls und Atmung der Pferde gemessen. Sind die Werte zu hoch, wird Pause gemacht.
Muss ja alles seine Ordnung haben!
Alles in allem wirklich ein sehenswertes und vor allem abwechslungsreiches Turnier. Wer mehr drüber erfahren will, klickt einfach mal hier drauf. http://www.rv-zeiskam.de/pfingstturnier
Und jetzt ist es doch noch ein längerer Bericht geworden! ;-)
Wer sich für Pferdesport interessiert und sich um Pfingsten herum in der Pfalz aufhält (drei "Pf"s in einem Satz ;-)), sollte sich dieses Event nicht entgehen lassen.
Besonders sehenswerte Programmpunkte des Turniers sind der sogenannte "Jump and Drive" Wettbewerb (hier muss ein Springreiter zuerst einen Parcours durchreiten, vom Pferd absteigen, auf eine Kutsche draufspringen und nochmal durch einen Parcours fahren - das ganze natürlich auf Zeit!), das Mächtigkeitsspringen (Pferd und Reiter müssen eine Mauer überwinden, die von Runde zu Runde höher gelegt wird und zum Schluß stolze 2,10 Meter misst!) und das Sahnehäubchen: Die Geländefahrprüfung der Zwei- und Vierspänner.
Idyllische Kutschentouren durch Wald und Feld? Weit gefehlt! Mensch, Tier und Material werden bei dieser Prüfung extremsten Bedingungen unterzogen. Es geht über steile Hügel, durch Wassergräben und verdammt enge, kurvige Hindernisstrecken. Natürlich wird - gerade bei den aktuellen Wetterbedingungen - der Gesundheitszustand der Tiere regelmäßig gecheckt. Es gibt auf der Strecke sogenannte Kontrollpunkte. Hier werden Puls und Atmung der Pferde gemessen. Sind die Werte zu hoch, wird Pause gemacht.
Muss ja alles seine Ordnung haben!
Alles in allem wirklich ein sehenswertes und vor allem abwechslungsreiches Turnier. Wer mehr drüber erfahren will, klickt einfach mal hier drauf. http://www.rv-zeiskam.de/pfingstturnier
Und jetzt ist es doch noch ein längerer Bericht geworden! ;-)
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